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Great Highland Bagpipe (engl.); Biniou braz (bret); Piob mhor (gael.)
Schottische Militärkapellen haben diesen Dudelsack wohl weltweit bekannt gemacht.So ist die GHB heute die am meisten gespielte aller Sackpfeifen und ihre Musik wird meist nur mit Schottland verbunden. In der Mitte des vergangenen Jahrhunderts wurde sie aber auch von den bretonischen Bagadou übernommen. Die GHB hat eine konische Spielpfeife (Chanter) mit Doppelrohrblatt (Reed), sieben vorderständige Grifflöcher und ein Daumenloch. Die drei Drones (Bordunpfeifen) liegen über der Schulter des Spielers . Für die Drones wird heute fast ausschließlich Grenadill, ein besonders dichtes afrikanisches Holz verwendet. Der Chanter ist oft aus Kunststoff (Polypenco). Der Bag (Sack) ist aus Leder oder heutzutage oft aus Goretex und wird von einem Stoffbezug geschützt.
Die Great Highland Bagpipe hat den Status eines klassisch-en Instrumentes, in dessen Musik es eindeutige und z.T. komplexe Regeln gibt, die bei einem Lehrer erlernt werden sollten. Es ist sicher kein Instrument, was man sich ”nebenbei” beibringen kann. Vor der Anschaffung dieses Instruments, für das man schon einen Mindestbetrag von € 500.- rechnen muss, beginnt der angehende Piper seine Karriere mit einem Practice chanter. Das ist ein Übungsinstrument, welches den Piper von nun an immer begleiten wird. Alle neuen Musikstücke werden darauf geübt, bevor sie dann auf der Pipe gespielt werden. Die Investitionen für einen Practice chanter liegen bei etwa € 40.- .
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